Zuko 2018:

Ergebnisse Masterplan 3:

Wirtschaft und Arbeit


Auswertung in den Sanierungsgebieten

Die Diskussion am Thementisch „Vitale Stadtteile“ war geprägt durch eine sehr lebhafte und engagierte Diskussion. Eingangs wurde betont, dass die Sanierungsgebiete zu zahlreichen Verbesserungen in den Stadtteilen geführt haben, insbesondere in den Bereichen soziales Miteinander, öffentliche Grün- und Freiflächen, Wohnen und Infrastruktur. Die städtebauliche Erneuerung bietet große Chancen für die Stadtteilentwicklung und soll vorangetrieben werden.


Stärkung kleinräumiger Strukturen

Geäußert wurde der Wunsch mehr geeignete Wohnformen im Alter zu schaffen. Weiterhin wurde genannt, dass Wohnungsangebote und Infrastrukturen in Stadtteilen für Jugendliche und Studierende attraktiver gestaltet sein sollten. Kleinräumige Nachbarschaften sollen gestärkt werden und soziale Treffpunkte zum Austausch ausgebaut werden. Auch der Wunsch nach einer bürgernahen Verwaltung mit Sprechstunden in den Stadtteilen wurde vorgetragen. Weiterhin wurde angeregt, dass jeder Stadtteil über ein eigenes Stadtteilbudget zur Förderung von bürgerschaftlichen Projekten verfügen sollte.

Blickwinkel Mobilität

Beim Thema „Mobilität“ wurde insbesondere die Ausgestaltung der verschiedenen Mobilitätsformen diskutiert. Der Fokus lag auf dem Ausbau der Radwege von den Stadtteilen in die Innenstadt und der Attraktivität, Qualität und Sicherheit der Fußwegebeziehungen. In Bezug auf die Zukunft des ÖPNV soll ein kostengünstigeres und bedarfsorientiertes Angebot geschaffen werden, um soziale Barrieren abzubauen und den Nutzerkreis zu erweitern. Obgleich der ÖPNV in den Stadtteilen stark genutzt wird, wurden Mängel bezüglich der Taktzeiten, Fahrkomfort, Pünktlichkeit und Netzabdeckung angemerkt.

Blickwinkel Digitalisierung

Die Diskussion zum Thema Digitalisierung war stark von den Aspekten IT-Sicherheit, Teilhabe und Transparenz akzentuiert. Dabei wurde als besonders wichtig erachtet, dass die Stadtverwaltung die bürgerbezogenen Daten selbst verwaltet und alle Bevölkerungsgruppen bei der digitalen Entwicklung qualifiziert und miteinbezogen werden. Angeregt wurden ein Service und die Hilfestellung durch Ansprechpartnerinnen und -partner vor Ort zu digitalen Angeboten der Stadtverwaltung. Die direkte Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort bleibt unabdingbar. Chancen der Digitalisierung wurden in der Verbesserung der Infrastruktur, Mobilität und der Vereinfachung und Verständlichkeit von Bürgerservices gesehen.