Zuko 2018:

Ergebnisse Masterplan 3:

Wirtschaft und Arbeit


Radverkehr

Wichtig für die Förderung des Radverkehrs ist eine eindeutige und sichere Führung des Radverkehrs. Das Netz der Radwege sollte hierarchisiert werden und direkte und durchgängige Verbindungen bieten. Hierzu könnte der Kfz-Verkehr entsprechend umgelenkt werden z.B. durch Einbahnstraßen. Neben dem guten Radnetz sind an wichtigen Zielen auch hochwertige Abstellanlagen zu berücksichtigen. Kritisiert wurde das Verkehrsverhalten sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern. Zwischen diesen beiden Gruppen kommt es häufig zu Konflikten, die eventuell durch die Einrichtung einer Fahrradstreife des Vollzugsdienstes oder der Polizei verringert werden könnten. Zur Verbesserung des Angebots für den Radverkehr können auch kleine Maßnahmen beitragen, die schrittweise umgesetzt werden sollten.

 


ÖPNV-Strategie/ BRT

Für den Aufbau eines neuen ÖPNV-Systems in Ludwigsburg wurden auf der einen Seite systemrelevante Faktoren diskutiert, die Stadtbahn-basierte Lösungen (insbesondere das Hochflur-System) in Frage stellten. Die Einführung eines BRT-Liniennetzes hat neben der Einführung einer flächendeckenden Barrierefreiheit den Vorteil, dass sich auch Synergien für die Stadtbuslinien ergeben. Demnach wurde der wichtige Punkt herausgearbeitet, dass sowohl bei der Planung als auch bei der Bauabwicklung die Integration der verschiedenen ÖPNV-Systeme zu berücksichtigen sind. Ein integratives Nahverkehrsnetz kann unter der Berücksichtigung von neuen Technologien daher sinnvolle Verknüpfungen aufweisen und auf diese Weise eine Erschließung der verschiedenen Stadtteile sichern. Für die Teilnehmenden war es dabei ein zentraler Punkt, dass nicht nur die Innenstadtbereiche von attraktiven Verbindungen profitieren. Vielmehr sollten auch kulturelle Veranstaltungsorte sowie die Anbindung von Gewerbearealen in der Haltestellenplanung berücksichtigt werden.


Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur

Die Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur soll sich nicht nur auf den Kfz-Verkehr beschränken, sondern auch der Optimierung und Verflüssigung des Fußgängerverkehrs dienen. Mit Hilfe geeigneter Sensorik können Fußgängerströme und die „Räumzeiten“ der Fußgängerampeln bedarfsgerecht gesteuert werden. Zu bedenken ist dabei jedoch, wie die Daten erhoben werden. Egal ob mit Kameras o. ä., der Datenschutz ist den Bürgerinnen und Bürgern wichtig.
Weitere Anwendungsfelder der Digitalisierung werden in der intelligenten Steuerung von Baustellen und mittelfristig im Bereich des automatisierten/autonomen Fahrens gesehen.