Zuko 2018:

Ergebnisse Masterplan 3:

Wirtschaft und Arbeit


Freiraumgestaltung

In der Diskussion wurde intensiv darüber gesprochen wie die unterschiedlichen Flächen der Landesgartenschau gestaltet werden sollen, damit sie für die Bürger und Bürgerinnen gut nutzbar werden.
Einleitend ging es um den sogenannten Stadtboulevard zwischen historischer Stadt und Schloss, der durch eine Überdeckelung der Bundesstraße 27 entstehen würde. Verbesserung der Fuß- und Radwegebeziehungen, die Schaffung von Gastronomieangeboten, aber auch ein Angebot für Flächen des Urban Gardenings wurden als Gestaltungsvorschläge genannt. Durch sogenannte „Gartenzimmer“ könnten unterschiedliche Angebote entstehen. Dabei wurde kritisch hinterfragt, ob die Vision einer Überdeckelung der B 27 im Bereich der Schlossstraße und der nördlichen Stuttgarter Straße umsetzbar ist, gleichzeitig gewünscht, den Tunnel über die südliche Stuttgarter Straße bis ans Ende der Stadt zu verlängern.


Gestaltungsideen

Im Salonwald sollen die Wege verbessert und die Flächen nutzbarer werden. Das Sicherheitsgefühl soll erhöht werden und gleichzeitig der Wald naturnah bleiben. Eine Einbeziehung des historischen Gartendenkmals wird gewünscht. Generell besteht der Wunsch, eine Lösung zu entwickeln, die unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wird.
Bei Marienwahl soll der Charakter der offenen Wiesenflächen gestärkt werden. Blumenwiesen, Stauden und Streuobst sind als Gestaltungselemente genannt.
Anregungen für die Innenstadt sind Urban Gardening-Angebote in den Hinterhöfen, welche sowohl als Ruheoasen als auch kulturelle und generationenübergreifende Begegnungsstätten genutzt werden können.
Generell wird das Element Wasser vermisst, so dass die Einbeziehung von Wasser, eventuell als See, in die Planung zur Landesgartenschau aufgenommen werden soll. Ebenfalls wurde der Wunsch nach mehr Bereichen zum Ausruhen und Erholen, Orten der Stille, des Naturerlebnisses und der Naturnähe geäußert.


Grüner Ring und Radwegenetz

Es wird gewünscht, den Grünen Ring sowohl in das städtische Radwegenetz als auch in einen Verbund von „Stadtwanderwegen“ zu integrieren. Ziel wäre es, die Zugänglichkeit zu den städtischen Park- und Grünflächen zu ermöglichen und die umgebende Landschaft einzubeziehen.
Die Projekte aus der Landesgartenschau sollen auch ohne Landesgartenschau umgesetzt werden.


Bürgerbeteiligung

Die Diskussion beschäftigte sich sehr intensiv mit der Frage, was das Highlight einer Landesgartenschau in Ludwigsburg sein könnte: Was macht Ludwigsburg einzigartig, damit die Menschen zu uns kommen? Verschiedene Ideen wurden entwickelt, vom Maskottchen oder einem Symbol, welches bereits im Vorfeld bei verschiedenen Aktionen verwendet wird und einen Bezug zu Ludwigsburg sowie einen hohen Wiedererkennungswert hat, bis hin zum Erleben der Landesgartenschau aus der Perspektive einer Ameise – Stichwort „Virtual Reality“.
Mit Blick auf ein Mobilitätskonzept kam die Idee auf, dass anstatt dem üblichen „Zügle“ überall Pferdekutschen fahren könnten – dies würde zur Barockstadt Ludwigsburg sehr gut passen.
Ganz wichtig war auch der Aspekt, dass vor allem Kinder und Jugendliche in den Planungsprozess eingebunden werden sollen. Es soll Projekte mit Kindergärten und Schulen geben. Die Einbindung der Bevölkerung wurde grundsätzlich sehr stark gewünscht. Viele konnten sich vorstellen, dass auch private Gärten eingebunden werden könnten.