SDG 5: Geschlechter-Gleichheit

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Zu den wesentlichen Anliegen gehört, alle Formen der Diskriminierung von Frauen und Mädchen zu beenden und die Gewalt gegen sie zu beseitigen. Angesichts des globalen Ausmaßes unterschiedlichster Formen dieser Diskriminierung und Gewalt sind dies zweifellos ebenso notwendige wie ambitionierte Ziele Weitere Zielvorgaben befassen sich mit individuellen Formen der Frauendiskriminierung, wie beispielweise Zwangsheirat, fehlende Chancengleichheit bei der Übernahme von Führungspositionen und ungleiche Rechte auf wirtschaftliche Ressourcen.
Gelingende Gleichstellungspolitik ist auch für Kommunen einer der entscheidenden Faktoren für ihre Zukunftsfähigkeit. Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt sowie die Globalisierung mit ihren ganz unterschiedlichen Auswirkungen für die Lebenswirklichkeiten von Frauen, Männern und Familien sind Herausforderungen, denen sich Städte und Gemeinden stellen müssen.

Weitere Informationen zum SDG 5

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt

Leitmotiv für Politik und Verwaltung der Stadt Ludwigsburg ist es, die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter umzusetzen. Für diesen grundgesetzlichen Auftrag ist die Gleichstellungsbeauftragte Judith Raupp zuständig: Sie unterstützt die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ludwigsburg dabei, die Gleichstellung auf der kommunalen Ebene zu verwirklichen.

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Bildung und Berufsorientierung – gleiche Verwirklichungschancen für alle

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Bildung ist ein Schlüssel für die Verwirklichungschancen in fast allen Lebensbereichen. Trotz gleicher Bildungschancen und einer hohen Zahl weiblicher Studierender unterscheidet sich die Berufswahl von Frauen und Männern immer noch stark und viele Frauen drängen in vermeintlich klassisch weibliche Berufsfelder. Der Gender-Pay-Gap (die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern) liegt weiterhin bei über 20 Prozent.

Um klassische Rollenverständnisse zu hinterfragen kooperiert die Stadtverwaltung mit zahlreichen  Kooperationspartnern aus dem öffentlichen Raum und aus der Wirtschaft.

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Arbeitsmarkt und Vereinbarkeit – für eine gleichberechtigte Zukunft in der Arbeitswelt

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In Zeiten des beginnenden Fachkräftemangels, einer zunehmenden Konkurrenz um Arbeitskräfte und der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt spielen flexible, familien- und pflegegerechte Arbeitszeit-Modelle, die den Bedürfnissen von Männern und Frauen gleichermaßen gerecht werden, eine immer größere Rolle.

Dieser Wertewandel  verändert auch die Ansprüche an den Arbeitsplatz.

Die Stadt Ludwigsburg unterstützt in diesem Bereich sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmende mit dem „Netzwerk Teil-Zeit Landkreis Ludwigsburg“, dem Netzwerk „Vereinbarkeit im Blick“ und dem Netzwerk „Pflege und Beruf“, aber auch mit der Messe „Fraueninfobörse“.

Auch als Arbeitgeberin ist sich die Stadt Ludwigsburg ihrer Verantwortung bei den Themen der Vereinbarkeit bewusst.

Weitere Informationen

Das städtische Netzwerk Vereinbarkeit im Blick – Lebensphasenorientierung für Unternehmen finden Sie hier:

Informationen zum Audit finden Sie hier:

Weiterführende Links:


Gesundheit und Gewaltprävention

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Um auch bei der Gesundheit von Männern und Frauen  Chancengleichheit zu erreichen, ist der Aspekt „Geschlecht“ bei gesundheitspolitischen Weichenstellungen und in der Versorgung stärker zu berücksichtigen. Frauen und Männer erleben das Gesundheitssystem nicht nur nachweislich unterschiedlich, sie reagieren auch in unterschiedlicher Weise auf Behandlungen oder Medikamente.

Wesentlich beeinträchtigt wird die Gesundheit von Frauen leider immer noch durch gegen sie ausgeübte physische oder psychische Gewalt. Mehr als 30 Prozent der Frauen in Deutschland erleben körperliche und/oder sexuelle Gewalt.

Am 25. November – dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – finden jährlich Veranstaltungen der Stadt Ludwigsburg und ihrer Kooperationspartner statt.

Weitere Informationen


Babyfreundliches Ludwigsburg

Gemeinsam mit dem Kreisverband der Hebammen startete die Stadt Ludwigsburg im Jahr 2017 die Initiative Babyfreundliches Ludwigsburg. Aus der Initiative entstand eine Vielzahl an Aktionen und Maßnahmen.

Flyer “Stillen und wickeln – überall in der Stadt”

Der Flyer listet rund 60 Einrichtungen, Unternehmen und Gastronomiebetriebe im Bereich der Innenstadt sowie in den Stadtteilen und Bezirken Ludwigsburgs auf, in denen Frauen und Familien zum Stillen und Wickeln willkommen sind. Erkennbar sind die babyfreundlichen Orte auch an den gut sichtbaren Aufklebern „Babyfreundliches Ludwigsburg“.

Den Flyer finden Sie hier.

Hebammensprechstunde

Mit der Einrichtung der Hebammensprechstunde gelang es, ein Instrument gegen den örtlichen Hebammenmangel zu etablieren. Die Hebammensprechstunde bietet Frauen, die nach der Geburt keine Hebamme gefunden haben, die Möglichkeit, an zwei Vormittagen in der Woche einen Termin mit einer Hebamme wahrzunehmen.

Die Termine und weitere Informationen zur Hebammensprechstunde gibt es hier.

Aktionen zur Weltstillwoche

Die Stadt, der Hebammenkreisverband und weitere Partner, wie die örtlichen Laktations- und Trageberaterinnen sowie der Kinderschutzbund, nehmen jährlich die Weltstillwoche in der 40. Kalenderwoche zum Anlass, um sich mit verschiedenen Aktionen für das Stillen stark zu machen.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.


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Masterplan: Wirtschaft und Arbeit “Die Stadt unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei flexiblen und familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen.”
Masterplan: Bildung und Betreuung “(Es) wird (Kindern, Jugendlichen und Familien) unabhängig von Geschlecht, Nationalität, sozialer Herkunft und individuellen Voraussetzungen ermöglicht, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, chancengleich an der Gesellschaft teilzuhaben und eine Beschäftigungsfähigkeit zu erreichen.”
“Verbindliche Strukturen und Angebote, die lebenslanges Lernen ermöglichen.”
Masterplan: Zusammenleben von Generationen & Kulturen “Die Stadt entwickelt sich familienfreundlich und generationengerecht weiter. Menschen und Institutionen sind durch Netzwerke verbunden. Die Menschen leben unabhängig von Herkunft, Weltanschauung, Religion, Nationalität, Alter oder Geschlecht in gleichberechtigter Teilhabe am Stadtgeschehen in guter Nachbarschaft und sozialer Ausgewogenheit und in gegenseitigem Respekt.”