SDG 15: Leben an Land

SDG15-360-basisBis 2020 soll eine nachhaltige Nutzung der Land- und Binnensüßwasser-Ökosysteme sowie der Wälder erreicht werden. Ebenso werden eine Bekämpfung der Wüstenbildung und die Erhaltung der Bergökosysteme angestrebt. Um den Verlust der biologischen Vielfalt zu beenden, sollen bedrohte Arten geschützt und ihr Aussterben verhindert werden.

Weitere Informationen zum SDG 15

Agenda 2030

Nachhaltige Entwicklung

 

Biotopflächenzahl

 

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Biotope im Allgemeinen sind abgrenzbare Lebensräume wie Flüsse, Wiesen und Wälder. In einem Biotop herrscht meist eine hohe Biodiversität (Artenvielfalt). Da diese gestärkt werden soll, bemüht sich die Stadt Ludwigsburg die Anzahl der Biotope im Stadtgebiet weiter zu vergrößern. Dies lässt sich am steigenden prozentualen Anteil der Biotope an der Fläche insgesamt ableiten. 2009 betrug der Anteil der Biotope mit 714.832,2 m² rund 21 Prozent. Im Jahr 2016 stieg dieser Anteil mit 891.279,5 m² auf 24 Prozent der Gesamtflächen. Beispielsweise durch die Renaturierung der Uferwiesen am Neckar und weitere zukünftige Projekte können die Biotopanteile weiter steigen, und es kann zur Steigerung der Artenvielfalt beigetragen werden.

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Walderhaltung /Biodiversität

 

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Gemeinsam  mit Trinkwasserwald e.V. engagiert sich Ludwigsburg für die Umgestaltung von Nadelwaldmonokulturen bzw. problematischen Mischwäldern, zu vitalen artenreichen Laubmischwäldern. Ziel ist es, durch das Pflanzen von jungen Laubbäumen, qualitativ hochwertiges Grundwasser zu sichern. Laubmischwälder produzieren mehr besseres Grundwasser, wirken günstiger auf das Klima und erhöhen die Artenvielfalt. Das Projekt sieht vor Baumpatenschaften zu vergeben, um Wälder in einen “Trinkwasserwald” umzupflanzen. Darüber hinaus ist Ludwigsburg bestrebt die vielseitigen Funktionen des Waldes, wie Boden-, Klimaschutz und die Erholungsfunktion durch nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherzustellen.

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 Neckarbiotop Zugwiesen

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Weitreichende Einblicke in das Leben von Pflanzen und Tieren an Fluss und Bach bekommen Interessierte im Neckarbiotop Zugwiesen: von der landschaftlichen Schönheit des plötzlich breit fließenden Neckars zu Füßen der markanten Steilhänge bis zu den Details im Wasser und am Ufer des Zugwiesenbachs. Er verbindet den Neckar oberhalb und unterhalb der Staustufe Poppenweiler, sodass Wassertiere beide Bereiche als Lebensraum bevölkern können. Es gibt viel zu entdecken, denn wo Wasser schnell oder langsam fließt oder gar steht, siedeln sich die vielfältigsten Lebensformen an.Zugwiesen

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Artenschutz: Die Saatkrähe

 

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Die Saatkrähe ist eine europäische Vogelart und damit besonders geschützt. Als vermeintlicher Verursacher großer Schäden in der Landwirtschaft waren Saatkrähen immer wieder massiven Vernichtungsaktionen ausgesetzt, obwohl neben der Getreidesaat auch viele Schädlinge wie Insekten und Mäuse auf ihrem Speiseplan stehen. Die gezielte Verfolgung durch den Menschen durch Abschuss, Vergiftung, oder Vernichtung von Nestern hat ihrem Bestand gebietsweise stark zugesetzt. Seit 2015 sind die Bestände laut der Roten Liste landes- und bundesweit nicht mehr gefährdet. Im Bereich des Ludwigsburger Campus (Karlstraße) befindet sich die einzige Brutstelle in Ludwigsburg, welche durch Schutzmaßnahmen weiterhin erhalten werden soll.


 

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Masterplan: Grün in der Stadt “Der Erhalt und die Entwicklung (…) ökologisch wertvoller Landschaftselemente werden konzeptionell in strategischen Plänen entwickelt.”
“Die Leistungsfähigkeit von Natur und Landschaft ist nachhaltig gesichert”