Zuko 2018:

Ergebnisse Masterplan 3:

Wirtschaft und Arbeit


Qualität der Grünflächen

In der ersten Arbeitsphase lag das Hauptaugenmerk auf der Qualität der Grünflächen. Hier stand der Wunsch, nicht nur die Qualität der öffentlichen Grünflächen zu erhöhen, sondern auch die Grünflächen im privaten Raum mit einzubeziehen, im Vordergrund. Es bestand großer Konsens darin, das Potential der privaten Grünflächen stärker zu aktivieren. Zum einen durch den Erhalt wertvoller Baumbestände mittels Baumschutzsatzung und zum anderen indem bei Neubaugebieten die Gestaltung und Ausführung der Gärten in den Bebauungsplänen genauer definiert wird. Hierzu ist jedoch ein verstärkter Aufwand in Beratung und Kontrolle nötig.


Blickwinkel Landesgartenschau

Die Landesgartenschau bietet für viele der angesprochenen Themen, wie zu wenig innerstädtische Grünflächen, Zerschneidung durch B27, Aktivierung von privatem Grün Lösungsansätze, die in der Arbeitsphase 2 weiter analysiert und vertieft wurden.


Rad- und Fußverkehr

In der Arbeitsphase 3 bestand großer Konsens darin, für den Rad- und Fußverkehr mehr Räume zu definieren. Dies soll durch den Ausbau der Radwege, am besten getrennt von den Fußwegen, erfolgen. Die Schwierigkeit, bei den begrenzten Flächenreserven die verschiedenen Verkehre im öffentlichen Raum unterzubringen, wurde intensiv diskutiert. Hier gab es eine große Übereinstimmung, den ruhenden Verkehr zu Gunsten der Radfahrer und Fußgänger zu verlagern. Die Radinfrastruktur mit Stellplätzen, Fahrradverleihstationen und Ladestationen für Elektroräder soll verbessert werden.
Rad- und Fußwege sollen attraktiv gestaltet werden, schattenspendende Bäume und Sitzbänke sollen die Qualität steigern. Der Grüne Ring soll für Radfahrer und Fußgänger attraktiv hergestellt werden. Das Thema Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger war ebenfalls ein wichtiger Aspekt.


Blickwinkel Digitalisierung

In der Arbeitsphase 4 sah man große Entwicklungsmöglichkeiten der Digitalisierung in den Bereichen Information und Steuerung. Die Bürger wünschen sich mehr Informationen zum öffentlichen Grün und sehen große Chancen der Digitalisierung bei der Messung durch Sensoren und der Steuerung, z.B. bei der Beleuchtung, der Bewässerung und in der Pflege von Grünflächen. Öffentliche Grünflächen sollen aber auch die Möglichkeit eines „analogen Raumes“ bieten.