Zuko 2018:

Ergebnisse Masterplan 3:

Wirtschaft und Arbeit


Soziale Gesichtspunkte

In neuer Atmosphäre wurde der Masterplan „Bildung und Betreuung“ betrachtet. Im Themenfeld der Sustainable Development Goals (SDG) wurden die sozialen Gesichtspunkte am häufigsten benannt. Wichtig waren den Teilnehmenden der Abbau von Armut sowie der Ausbau von sozialen Hilfen und Bildungsgerechtigkeit für eine nachhaltige Entwicklung unserer Kinder. Es ging insbesondere um Chancengerechtigkeit durch Teilhabe und Mehrsprachigkeit.

Blickwinkel Landesgartenschau

Hinsichtlich des Themenbereichs Landesgartenschau wurde ebenfalls eine „Teilhabe für alle“ angeregt. Die einhellige Meinung der Teilnehmenden war es, durch die Berücksichtigung der verschiedenen Zielgruppen eine dezentrale Gestaltung der Landesgartenschau zu erreichen. Die Ideen reichten von der Nutzung „privater“ Flächen (Zugang für alle) über Parkmodelle in den einzelnen Stadtteilen bis hin zur Schaffung von Wasserflächen wie Brunnenanlagen in der gesamten Stadt. Insbesondere Erlebnisräume und Lernen in der Natur wurden thematisiert. Zudem wurde die Wichtigkeit einer Vernetzung der Stadtteile herausgehoben.

Blickwinkel Mobilität

Die Vernetzung wurde auch beim Themengebiet Mobilität angesprochen, und zwar im Bezug auf den sog. Mixed Traffic, bei dem verschiedene Mobilitätsmodelle intelligent kombiniert werden können. Beispielsweise wurden Ideen wie ein „bike to go“-Konzept oder Mitnahmemöglichkeiten von Fahrrädern in Öffentlichen Verkehrsmitteln angesprochen. Des Weiteren wurde das Thema Schulwegkonzepte genannt, welches über die Stadtgrenzen hinausgehen müsste. Zudem sollte der Schulwegplan stärker beworben werden.

Blickwinkel Digitalisierung

Im Themenfeld Digitalisierung wurde die „Teilhabe für alle“ besonders stark thematisiert. Sowohl die technischen Voraussetzungen als auch die persönlichen Kompetenzen seien wichtig. Es dürfen bei der Digitalisierung keine Personengruppen ausgeschlossen werden, insbesondere nicht diejenigen, die keinen Zugang zur Technik haben. Auch in diesem Zusammenhang fielen die Stichworte Armut sowie Inklusion. Zudem wurde hinsichtlich vernetzter Systeme Kritik am „gläsernen Menschen“ geäußert und die Digitalisierung als „Fluch und Segen“ betrachtet. Ein weiterer Punkt war die Medienkompetenz der Lehrkräfte und die digitale Grundausstattung an Schulen.